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Ein erholsamer Schlaf ist für unsere Gesundheit unerlässlich. Doch in der modernen Welt fällt vielen das Einschlafen zunehmend schwer. Ein Grund dafür kann die Nutzung von Bildschirmen am Abend sein. Smartphones, Tablets, Fernseher und Computer strahlen sogenanntes blaues Licht aus, das sich negativ auf unseren Schlafrhythmus auswirken kann. Eine mögliche Lösung sind Blaulichtfilterbrillen. In diesem Artikel testen wir, ob und wie solche Brillen den Schlaf tatsächlich verbessern können.
H2: Was ist blaues Licht und warum beeinflusst es den Schlaf?
Blaues Licht ist ein Bestandteil des sichtbaren Lichtspektrums mit einer kurzen Wellenlänge. Es ist energiegeladen und hat insbesondere auf unseren zirkadianen Rhythmus, also unsere innere biologische Uhr, Einfluss. Natürliches Tageslicht enthält viel Blauanteil, was tagsüber erwünscht ist, denn es signalisiert dem Körper, wach und leistungsfähig zu bleiben.
Problematisch wird es allerdings, wenn wir auch in den Abendstunden blauem Licht ausgesetzt sind. Dieses Licht hemmt die körpereigene Produktion von Melatonin, einem Hormon, das für das Einleiten des Schlafprozesses verantwortlich ist. Die Folge: Wir fühlen uns abends weniger müde, schlafen schlechter ein und wachen am nächsten Morgen weniger erholt auf.
H2: Wie funktionieren Blaulichtfilterbrillen?
Blaulichtfilterbrillen sind spezielle Brillen, die mit einem Filter ausgestattet sind, der den blauen Anteil des Lichts blockiert. Sie unterscheiden sich insbesondere in der Art und Intensität des Filters:
– Klare Gläser mit leichter Filterwirkung: Diese blockieren nur einen kleinen Teil des blauen Lichts und können tagsüber genutzt werden, um visuelle Ermüdung zu reduzieren.
– Bernsteinfarbene oder orange getönte Gläser: Diese blockieren einen deutlich höheren Anteil des blauen Lichts und sind ideal für den Einsatz in den Abendstunden geeignet.
– Rote Gläser: Diese blockieren fast das gesamte blaue sowie grüne Licht, was sich besonders stark auf die Melatoninproduktion auswirkt. Diese Brillen empfehlen sich nur vor dem Schlafengehen.
Je nach Nutzungszweck sollte also das passende Modell gewählt werden. Für den gezielten Einsatz zur Verbesserung des Schlafes sind Gläser mit einer mittleren bis starken Filterwirkung am besten geeignet.
H2: Wirksamkeit in Studien belegt?
Mehrere wissenschaftliche Studien haben sich mit dem Einfluss von Blaulichtfilterbrillen auf den Schlaf beschäftigt. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2017 zeigte, dass Personen mit Schlafproblemen, die am Abend eine Brille mit oranger Tönung trugen, signifikant besser einschlafen konnten als die Kontrollgruppe ohne Brille. Auch der Tiefschlafanteil war erhöht.
In einer anderen Studie wurden Blaulichtfilterbrillen bei Nachtschichtarbeitern getestet. Sie trugen die Brillen nach ihrer Schicht, um sich besser auf die Schlafphase am Tag einzustellen. Das Ergebnis: Die Melatoninproduktion wurde weniger stark unterdrückt und die Schlafqualität nahm spürbar zu.
Diese Studien zeigen, dass Blaulichtfilterbrillen tatsächlich einen positiven Effekt auf das Schlafverhalten haben können. Allerdings hängt der Nutzen stark davon ab, wie konsequent und zu welchem Zeitpunkt die Brillen getragen werden.
H2: Der große Praxistest: Drei Blaulichtfilterbrillen im Vergleich
Um herauszufinden, ob und wie stark Blaulichtfilterbrillen den Schlaf verbessern, haben wir drei Modelle mit unterschiedlicher Filterleistung über einen Zeitraum von zwei Wochen getestet. Alle Probanden nutzten die Brillen ab etwa 20 Uhr bis zum Zubettgehen und protokollierten ihre Einschlafdauer, Schlafqualität und subjektives Wohlbefinden am Morgen.
1. Modell A: Klare Gläser mit 20 Prozent Filterleistung
– Sitz: Sehr leicht, bequem zu tragen
– Wirkung: Kaum spürbarer Unterschied im Einschlafverhalten
– Fazit: Eher für tagsüber geeignet, nicht ideal für den Schlafzweck
2. Modell B: Orange Tönung mit 65 Prozent Blaulichtblockade
– Sitz: Angenehm, etwas auffälliger im Design
– Wirkung: Einschlafzeit reduzierte sich um etwa 10 Minuten
– Fazit: Gute Wahl für Einsteiger, spürbarer Effekt ohne starke Farbverfälschung
3. Modell C: Rotes Glas mit maximaler Blockade (99 Prozent)
– Sitz: Etwas schwerer, störte vereinzelt beim Fernsehen wegen Farbverzerrung
– Wirkung: Einschlafzeit reduzierte sich bei Testpersonen um bis zu 20 Minuten
– Fazit: Sehr effektiv, aber Gewöhnungszeit erforderlich. Nicht ideal für längere Bildschirmnutzung
Die Unterschiede zwischen den Modellen sind deutlich. Je höher die Filterleistung, desto positiver scheint sich die Nutzung auf die Schlafqualität auszuwirken. Wichtig ist allerdings auch die individuelle Anpassung, denn nicht jeder verträgt stark verfärbte Gläser gleich gut.
H2: Wann und wie sollten Blaulichtfilterbrillen getragen werden?
Für die Verbesserung des Schlafverhaltens empfiehlt es sich, Blaulichtfilterbrillen etwa 2 bis 3 Stunden vor dem Zubettgehen zu tragen. In diesem Zeitraum stellt der Körper normalerweise die Melatoninproduktion ein, wenn er blauem Licht ausgesetzt ist. Durch das Tragen der Brille bleibt der Melatoninspiegel stabil und der Körper kann sich besser auf die Nachtruhe einstellen.
Ein typischer Ablauf könnte so aussehen:
– 20:00 Uhr: Brille aufsetzen, Nutzung von Smartphone oder Fernseher weiter möglich
– 22:30 Uhr: Brille abnehmen, Schlafenzzeit
– Morgens: Brille nicht tragen, Blauanteil des Tageslichts hilft beim Aufwachen
Durch diese Routine kann sich der Körper auf natürliche Weise auf den Schlaf vorbereiten. Besonders bei Personen mit Einschlafproblemen oder unregelmäßigem Schlafrhythmus, wie zum Beispiel Schichtarbeitern, kann das Tragen der Brille sehr hilfreich sein.
H2: Für wen sind Blaulichtfilterbrillen besonders geeignet?
Nicht jeder profitiert gleichermaßen von Blaulichtfilterbrillen. Besonders hilfreich können sie jedoch in folgenden Fällen sein:
– Personen mit Einschlafstörungen
– Menschen, die abends regelmäßig digitale Geräte nutzen
– Berufstätige im Schichtdienst
– Kinder und Jugendliche mit hohem Medienkonsum
– Menschen mit Jetlag oder Reisende in anderen Zeitzonen
Auch bei älteren Menschen, deren Melatoninproduktion altersbedingt abnimmt, kann die Nutzung unterstützend wirken. Wichtig ist jedoch: Die Brille ersetzt keine medizinische Behandlung, sondern ist ein ergänzendes Hilfsmittel zur Schlafhygiene.
H2: Weitere Tipps zur Verbesserung der Schlafhygiene
Zusätzlich zur Nutzung einer Blaulichtfilterbrille gibt es weitere Maßnahmen, die den Schlaf verbessern können:
– Digitale Geräte mindestens 30 Minuten vor dem Schlafen ausschalten
– Abendliche Rituale etablieren, wie Lesen oder Meditieren
– Schlafzimmer abdunkeln oder Verdunklungsvorhänge nutzen
– Koffeinkonsum nach 15 Uhr vermeiden
– Regelmäßige Schlafenszeiten beibehalten
Diese Gewohnheiten in Kombination mit einer Blaulichtfilterbrille können die Qualität des Schlafes nachhaltig verbessern.
H2: Fazit: Bessere Nächte durch Blaulichtfilterbrillen?
Blaulichtfilterbrillen sind ein wirkungsvolles Mittel, um die negativen Auswirkungen künstlichen Lichts am Abend zu reduzieren. Besonders Menschen mit Einschlafproblemen profitieren davon. Unser Praxistest hat gezeigt, dass vor allem Brillen mit mittlerer bis hoher Filterleistung einen messbaren Unterschied machen können.
Entscheidend ist die konsequente Nutzung in den Abendstunden. Kombiniert mit einem schlaffreundlichen Verhalten und bewährter Schlafhygiene kann eine Blaulichtfilterbrille ein effektives Werkzeug sein, um schneller einzuschlafen und besser durchzuschlafen. Wer abends häufig vor dem Bildschirm sitzt und morgens müde aufwacht, sollte den Versuch wagen. Meist sind erste Erfolge schon nach wenigen Tagen spürbar.
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