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Ein gesunder Schlaf ist entscheidend für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Viele Menschen wachen morgens müde auf, obwohl sie ausreichend Stunden im Bett verbracht haben. Der Grund liegt oft in der Schlafqualität, genauer gesagt in den einzelnen Schlafphasen. Besonders der Tiefschlaf spielt dabei eine zentrale Rolle. Doch wie viel Tiefschlaf braucht man wirklich? Und wie kann man diesen Schlafanteil verbessern? In diesem Artikel erfährst du, warum Tiefschlaf so wichtig ist, wie viel du davon brauchst und wie du ihn fördern kannst.
Was ist Tiefschlaf überhaupt?
Der menschliche Schlaf besteht aus verschiedenen Phasen, die sich mehrmals pro Nacht wiederholen. Diese sogenannten Schlafzyklen bestehen aus drei Hauptphasen:
– Leichtschlaf
– Tiefschlaf
– REM-Schlaf (Rapid Eye Movement)
Der Tiefschlaf gehört zur Non-REM-Schlafphase und ist die Phase, in der der Körper besonders intensiv regeneriert. In dieser Zeit sinken Puls, Blutdruck und die Körpertemperatur. Die Gehirnaktivität verlangsamt sich deutlich und das Immunsystem wird gestärkt. Muskeln und Gewebe regenerieren sich, Wachstumshormone werden ausgeschüttet und das Gehirn verarbeitet Erlebtes.
Wie viel Tiefschlaf ist normal?
Bei einem gesunden Erwachsenen macht der Tiefschlaf etwa 15 bis 25 Prozent der gesamten Schlafzeit aus. Für jemanden, der zum Beispiel 8 Stunden schläft, bedeutet das ungefähr 1 bis 2 Stunden Tiefschlaf pro Nacht.
Die genaue Menge kann jedoch individuell unterschiedlich ausfallen. Sie hängt von Faktoren wie Alter, allgemeinem Gesundheitszustand, Schlafgewohnheiten und dem täglichen Stresslevel ab. Jüngere Menschen haben in der Regel einen höheren Anteil an Tiefschlaf. Mit zunehmendem Alter nimmt dieser Anteil häufig ab.
Ein paar grobe Richtwerte:
– Kinder benötigen bis zu 3 Stunden Tiefschlaf pro Nacht
– Jugendliche kommen auf etwa 2 bis 2,5 Stunden
– Erwachsene zwischen 1,5 und 2 Stunden
– Ältere Menschen oft nur noch etwa 1 Stunde
Wichtig ist zu wissen, dass nicht jede Nacht identisch verlaufen muss. Auch die Tagesform oder die körperliche Belastung eines Tages können beeinflussen, wie viel Tiefschlaf nötig ist.
Warum ist Tiefschlaf so wichtig?
Der Körper nutzt den Tiefschlaf für tiefgreifende regenerative Prozesse. Fehlt diese Schlafphase oder ist sie stark verkürzt, können bereits nach kurzer Zeit spürbare Beeinträchtigungen auftreten. Dazu zählen unter anderem:
– Konzentrationsschwierigkeiten
– Reizbarkeit
– Lernprobleme
– Erhöhtes Stresslevel
– Geschwächtes Immunsystem
– Erhöhte Schmerzempfindlichkeit
Langfristig kann ein chronischer Mangel an Tiefschlaf ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Neurowissenschaftler gehen sogar davon aus, dass chronische Schlafstörungen zu einem höheren Risiko für Erkrankungen wie Alzheimer oder Depressionen führen können. Deshalb lohnt es sich, gezielt auf guten Tiefschlaf hinzuarbeiten.
Wie erkennt man einen Mangel an Tiefschlaf?
Ein allgemeines Gefühl von Müdigkeit nach dem Aufwachen kann auf einen Mangel an Tiefschlaf hindeuten. Andere typische Anzeichen sind:
– Du wachst nachts häufig auf
– Du fühlst dich morgens wie gerädert
– Du schläfst durch, fühlst dich aber trotzdem nicht erholt
– Konzentrations- und Gedächtnisprobleme häufen sich
Ein genaueres Bild kann ein Schlaftagebuch oder eine Schlafanalyse mit einem Wearable liefern. Fitnessuhren oder Schlaftracker können die Schlafphasen einigermaßen zuverlässig messen. Sie zeigen, ob du ausreichend lange in tiefen Schlafphasen warst oder ob dein Schlaf fragmentiert ist.
So kannst du deinen Tiefschlaf verbessern
Die gute Nachricht: Es gibt wirksame Methoden, um den Anteil an Tiefschlafphasen auf natürliche Weise zu erhöhen. Die meisten Maßnahmen zielen darauf ab, die Schlafqualität insgesamt zu verbessern und den Körper in einen Zustand tiefer Entspannung zu versetzen.
Hier einige bewährte Tipps:
1. Feste Schlafenszeiten einhalten
Ein konstanter Schlafrhythmus hilft dem Körper, sich auf den Schlaf einzustellen. Wer jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett geht und morgens zur gleichen Zeit aufsteht, fördert eine stabile innere Uhr. Diese Regelmäßigkeit wirkt sich positiv auf die Qualität des Tiefschlafs aus.
2. Schlafumgebung optimieren
Eine ruhige, dunkle und kühle Schlafumgebung unterstützt den natürlichen Übergang in den Tiefschlaf. Achte auf folgende Punkte:
– Temperatur im Schlafzimmer zwischen 16 und 19 Grad Celsius
– Abdunkelung durch Vorhänge oder eine Schlafmaske
– Keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer
– Ohrstöpsel bei Lärmempfindlichkeit
3. Blaulicht am Abend vermeiden
Smartphones und Tablets senden Blaulicht aus, das die Melatoninproduktion hemmt. Dieses Hormon ist jedoch notwendig, um überhaupt einschlafen zu können. Verzichte daher mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf elektronische Bildschirme. Eine Alternative sind Blaulichtfilter oder spezielle Brillen.
4. Körperliche Aktivität tagsüber
Regelmäßige Bewegung tagsüber hilft dem Körper, nachts tiefer zu schlafen. Ideal sind Ausdauersportarten wie Radfahren, zügiges Gehen oder Schwimmen. Wichtig ist, Sport nicht direkt vor dem Zubettgehen zu treiben, sonst ist der Kreislauf zu aktiv.
5. Rituale vor dem Schlafengehen
Ein beruhigendes Abendritual kann helfen, Körper und Geist auf den Schlaf vorzubereiten. Mögliche Rituale sind:
– Lesen
– Tee trinken
– Meditation oder Atemübungen
– Wärmekissen nutzen
– Wochenreflexion schreiben
6. Ernährung und Koffein beachten
Kaffee, Cola oder schwarzer Tee sollten spätestens sechs Stunden vor dem Schlafen gemieden werden. Auch schwere und fettige Speisen am Abend können den Tiefschlaf stören. Empfehlenswert sind leichte Mahlzeiten wie eine Gemüsepfanne oder ein Salat.
7. Stress reduzieren
Anspannung und Grübeln sind häufige Gründe für schlechten Tiefschlaf. Wer mental überladen ins Bett geht, schläft schlechter ein und bleibt seltener durchgehend in tiefen Schlafphasen. Als Ausgleich hilft:
– Yoga oder progressive Muskelentspannung
– Tagebuch schreiben
– Gespräche mit Freunden
– Dankbarkeitstagebuch
Wie misst man Tiefschlafphasen?
Mit medizinischen Verfahren wie der Polysomnographie kann die genaue Verteilung der Schlafphasen in einem Schlaflabor ermittelt werden. Für den Alltag sind jedoch sogenannte Wearables praktisch. Diese nutzen Bewegungsdaten, Herzfrequenz und Hauttemperatur, um die Schlafstruktur zu analysieren.
Bekannte Geräte kommen von Herstellern wie:
– Fitbit
– Garmin
– Polar
– Oura Ring
– Withings
Wichtig ist: Diese Tools liefern einen guten Überblick, sind jedoch keine medizinische Diagnose. Bei anhaltenden Problemen mit dem Schlaf solltest du einen Arzt oder einen Schlafmediziner aufsuchen.
Fazit: Tiefschlaf ist der Schlüssel für erholsamen Schlaf
Die Tiefschlafphase ist für die körperliche und geistige Regeneration unerlässlich. Erwachsene benötigen in der Regel zwischen 1,5 und 2 Stunden Tiefschlaf pro Nacht. Wer sich häufig unausgeschlafen fühlt, trotz ausreichender Schlafdauer, sollte einen genauen Blick auf seine Schlafqualität werfen. Mit einfachen Mitteln wie festen Schlafenszeiten, einer optimierten Umgebung und stressreduzierenden Maßnahmen lässt sich der Tiefschlaf wirksam verbessern. So beginnt jeder neue Tag mit mehr Energie, Klarheit und einem gestärkten Immunsystem.
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